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Seestadt Bremerhaven
     
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Es zischt, kracht und funkelt: COMET präsentiert Silvesterneuheiten 2016

09.12.2016

Feuerwerk aus einer der neuen Effektbatterien, die beim Comet-Musterschießen vorgestellt wurden. Foto: Marco Butzkus / bremerhaven.de
Sie heißen Profi Power System, Kingdom und Heavy Trumpets und sorgen in der Silvesternacht garantiert für eine Menge Ah’s und Oh‘s. Die Neuheiten des Bremerhavener Feuerwerkherstellers COMET, die zum Jahreswechsel farbenprächtig den Nachthimmel erleuchten werden. Beim alljährlichen Probeschießen in Bremerhaven wurden die nächste Generation von System-Feuerwerk vorgestellt und lockte dabei etliche Zaungäste nach Weddewarden, die es vor Neugier nicht mehr aushielten.

Die Leuchtraketensalven machen bis zu 264 Schuss nacheinander und können, wenn sie einmal angezündet wurden, mehr als zwei Minuten lang am Stück Rabatz machen. Raketen in mühevoller Kleinarbeit einzeln anzünden - das war früher. Heute zündet man einmal, lehnt sich dann zurück und genießt jede Menge Trompetenschläge, Knallsterne und Feuerkometen am Stück. Einfaches Zisch, Krach und Glitzer ist out. Mehrfach-Salven und Knisterwolkeneffekte sind in. Insgesamt 20 Programmneuheiten hat das Bremerhavener Unternehmen für den Jahreswechsel 2016/2017 entwickelt. Mit seiner Produktpalette bedienen die Bremerhavener inzwischen knapp 28 Prozent des deutschen Marktes.

Seit Anfang November sorgen 200 Mitarbeiter in einem Dreischichtsystem dafür, dass jede der 35.000 deutschlandweiten Verkaufsstellen genau die Produktzusammenstellung erhält, die sie braucht. Das alles muss wie am Schnürchen laufen, denn die Produkte dürfen nur drei Tage lang verkauft werden. Was am 29. Dezember nicht in den Läden ist, wird nicht verkauft und das wäre fatal. Schließlich erwirtschaftet das Unternehmen in diesen drei Tagen 95 Prozent ihres Jahresumsatzes. Die Größenordnung ist dabei beeindruckend. Rund 95 Millionen Euro beträgt der Auslieferungsumsatz in diesem Jahr.

Die besondere Note dabei ist, das es sich um ein just-in-time Geschäft handelt. Alles was am 31. Dezember nach Ladenschluß nicht verkauft wurde, muss aufwendig an den Hersteller zurückgesendet und dort eingelagert werden.

Deswegen spricht Comet-Geschäftsführer Richard Eickel auch von einer enormen Herausforderung für Logistik und Mitarbeiter, der sich das Unternehmen in jedem Jahr wieder stellen muss. „Unser Geschäft ist saisonal wie kein anderes“, sagt Eickel. Die Ware kommt in 1.000 Seecontainern aus China, wird in Bremerhaven etikettiert und zusammengestellt. „Das sind ungefähr 70.000 Paletten oder 1,5 Millionen Kartons“, zählt Eickel auf. Das alles wird dann in 40.000 Anlieferungen auf ganz Deutschland verteilt. Dafür werden zwischen 2.000 und 3.000 LKWs benötigt.   Marco Butzkus

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