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Seestadt Bremerhaven
     
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Aus zwei Gebäuden wird eins: Brückenschlag am Deutschen Auswandererhaus

23.03.2012

Hochzeit am Deutschen Auswandererhaus: Ein Hochzeitspaar Symbolisch für den Brückenschlag zwischen den beiden Gebäuden am Neuen Hafen.
Das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven feiert Hochzeit – sinnbildlich. Denn am heutigen Morgen wurden das Hauptgebäude und der Erweiterungsbau durch eine Brücke mit einander verbunden. Bei strahlendem Sonnenschein fügte sich die aus einem Stück gefertigte Stahlkonstruktion passgenau in die Lücke zwischen beiden Gebäuden ein. Das neue Gebäudepaar unterstreicht seine enge inhaltliche Verbundenheit nun auch architektonisch.

In den Ausstellungsräumen des Erweiterungsbaus können die Besucher ab dem 22. April 2012 über 300 Jahre Einwanderungsgeschichte nach Deutschland entdecken. Das Erlebnismuseum ist nun mit seiner Dauerausstellung zur Ein- und Auswanderung das bundesweit erste Migrationsmuseum.

Die Direktorin des Deutschen Auswandererhauses, Dr. Simone Eick, bewertete den Brückenschlag deshalb als „Meilenstein“ für die Geschichte des Museums. „Nun wächst zusammen, was zusammen gehört“, sagte die Museumsdirektorin und verwies auf die enge Verflechtung von Einwanderung und Auswanderung. Denn im Grunde sei die Unterscheidung der beiden Prozesse in erster Linie eine Frage der Perspektive, so Simone Eick.

Die Brücke erstreckt sich über eine Länge von acht Metern und befindet sich in vier Metern Höhe. Die Passage zum neuen Bau ist drei Meter breit, 2,50 Meter hoch und hat ein Gesamtgewicht von etwa acht Tonnen. Das stählerne Grundgerüst wird schließlich mit Glas verkleidet. Die Stahl- und Metallbau Firma Brinkmann aus Lemgo war für die Anfertigung verantwortlich. Geschäftsführer Alexander Knoop sah die besondere Herausforderung bei der Brückenkonstruktion im „Zusammenspiel von Statik, Stahlbau und Architektur“ und ihrer sorgfältigen Balance. Und die ist gelungen.

„Das Deutsche Auswandererhaus und sein Erweiterungsbau sind in jeder Hinsicht eine stabile und tragfähige Verbindung eingegangen“, sagte Simone Eick mit einem Schmunzeln ...

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