Dieser gewährt nach Aussage von Lothar Wöhlken, Betriebsleiter von Seestadt Immobilien, Finanzhilfen an die Länder nach Artikel 104 b des Grundgesetzes zur energetischen Sanierung von Schulen, Kindergärten, Sportstätten und sonstiger sozialer Infrastruktur in den Kommunen, dem sogenannten Investitionspakt. Dieser Investitionspakt hat zum Ziel, öffentliche Gebäude energetisch zu modernisieren und damit den Klimaschutz durch Energieeinsparung und CO2-Minderung, die Förderung der Baukonjunktur und den Abbau des Investitionsstaus zu fördern.
Seestadt Immobilien hat bereits Finanzierungszusagen des Bundes in Höhe von 726.000,00 € für die Jahre 2008 bis 2013. Bedingung für die Förderung ist allerdings, dass diese Mittel 1/3 einer Gesamtfinanzierung sind, d. h. 2/3 der Gesamtfinanzierung sind durch kommunale Mittel zu ergänzen. Somit steht im Rahmen der bisherigen Förderzusagen ein Gesamtbetrag von über 2 Mio. € zur Verfügung, freut sich Betriebsleiter Wöhlken. Das wird uns nicht nur helfen, erheblich Energie einzusparen sondern auch marode Bausubstanz zu sanieren und das Erscheinungsbild von öffentlichen Gebäuden aufzuwerten, erklärt Wöhlken.
Nahezu 300.000,00 € sind bereits für energetische Sanierungen an der Fritz-Reuter-Schule ausgegeben worden. Hier wurden Wärmedämmungen an Dachflächen und Außenwänden durchgeführt. Gern gesehenes Nebenprodukt ist auch hier eine architektonische Aufwertung. Gleichartige Arbeiten sind für 2010 in der Gorch-Fock-Schule und der Friedrich-Ebert-Schule geplant. Heinrich-Heine-Schule und Paula-Modersohn-Schule folgen bis 2012/2013. „Ich hoffe, dass die Förderungen im Rahmen des Investitionspaktes noch recht lange möglich sein werden", sagt Wöhlken. „Kostengünstiger werden wir Energieeinsparungen und Gebäudesanierungen kaum umsetzen können."
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