Nachdem das Wahlamt am Sonntag - 35 Tage vor der Wahl - das offizielle Wählerverzeichnis aufgestellt hat, flattert in den nächsten Tagen 44 044 Bremerhavenerinnen und 41 077 Bremerhavenern die hellblaue Karte mit der Wahlbenachrichtigung ins Haus. Von ihnen können 5130 seit der Bundestagswahl 2005 zum ersten Mal ihre Stimmen abgeben. Seit der Europawahl am 7. Juni sind 365 Erstwähler hinzugekommen.
Gegenüber älteren Jahrgängen sind allerdings die Jung- und Erstwähler bei weitem in der Minderheit: Nur jeder neunte Wahlberechtigte ist zwischen 18 und 24 Jahren alt. 35,2 Prozent haben dagegen ihren 60. Geburtstag bereits hinter sich, weitere 26,3 Prozent sind zwischen 45 und 59 Jahren alt. Die endgültige Zahl der Wähler wird sich in den nächsten fünf Wochen noch durch Zu- und Fortzüge ändern. Doch schon jetzt steht fest: An der Bundestagswahl können diesmal so wenig Wahlberechtigte wie nie teilnehmen. Seit dem Urnengang 2005 sank ihre Zahl noch einmal um 804.
Obwohl der allergrößte Teil der Wähler ihre beiden Kreuze erst am 27. September im Wahlokal machen werden, läuft die Abstimmungsmaschinerie schon in den nächsten Tagen an. Mit der blauen Benachrichtigungskarte können ab sofort die Unterlagen für die Briefwahl angefordert werden. Wichtig für die Kandidatenkür per Post:
Briefwähler haben auch die Möglichkeit, ihre Stimmen persönlich abzugeben. Für sie hat das Wahlamt eigene Wahllokale im Raum 8 des Stadthauses 1 und im Bürgerbüro Mitte (Hanse Carré) eingerichtet. Die Briefwahlunterlagen können auch online unter www.bremerhaven.de beantragt werden.
Die Öffnungszeiten für Briefwähler
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