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Seestadt Bremerhaven
     
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5206 Helden gefunden: Bremerhavener DKMS-Aktion auf Rekordniveau

22.08.2011

So einfach ist es: Mit einem Lächeln im Gesicht vielleicht zum Lebensretter werden
Die DKMS-Aktion „Lina –wir schaffen das“ ist am Sonntag mit einem überwältigenden Ergebnis zu Ende gegangen. 5206 Menschen aus Bremerhaven und umzu haben sich, in knapp sieben Stunden, als Stammzellenspender, bei der Deutschen Knochenmarkspenderkartei (DKMS), registrieren lassen. Laut DKMS handelt es sich somit um eine der größten Typisierungsaktionen, die je durchgeführt wurden. Über direkte Geldspenden kamen noch einmal 51.000 Euro zusammen, somit also knapp ein Fünftel der rund 250.000 Euro die, die Typisierung aller Stammzellenspender kosten wird.

Lina hat jetzt durchaus Grund ein wenig optimistisch in die Zukunft zu blicken. Ihr lächelndes Gesicht das von vielen Plakaten in die Stadt hinein strahlt hat einen, so bisher in Bremerhaven noch nicht dargewesenen, unbändigen Unterstützergeist freigesetzt. Es kamen so viele Menschen zur Hilfsaktion, dass die rund 150 freiwilligen Helfer fast ununterbrochen in Aktion waren. Die Organisation wurde vielen Orts als vorbildlich gelobt, aber auch langes in der Schlange stehen konnte die unermüdlichen Spender nicht von ihrem „Pieks“ fernhalten.

Man darf nicht unbedingt davon ausgehen das, bei einer solchen Aktion wie hier in Bremerhaven, auch wirklich direkt dem Menschen geholfen werden kann, der Zentrum der Kampagne steht. Lina und alle Beteiligten wissen das natürlich sehr genau. Allerdings kommen im Schnitt bei jeder durchschnittlichen Typisierung vier bis sechs echte Spender zusammen. Hier bedingt durch die sehr hohe Zahl der potenziellen Spender leicht auch noch mehr. Am kommenden Wochenende findet in Cuxhaven eine weitere Typisierungsaktion der DKMS statt. Dort steht die 39-jährige externer Link:  Christiane, Mutter zweier Töchter im Mittelpunkt.

Das gesamte Rahmenprogramm, welches durch das Team vom Veranstaltungsbüro Schaufenster Fischereihafen organisiert wurde, bot auf zwei Bühnen äußerst abwechslungsreiche Unterhaltung. Alle Beteiligten – Künstler wie Helfer traten komplett kostenlos in Aktion. Veranstalter und die DKMS zeigten sich begeistert: Selbst der kurz aber heftig einsetzende Regen konnte die Besucher und Typisierungswilligen nicht verscheuchen. Gegen 16.00 Uhr zog sich noch eine lange Schlange entlang der gesamten Gastronomiemeile und wieder zurück. Die Logistik war vorbildlich, zwar musste man fast eine Stunde anstehen, aber zwischen dem Fragebogen und dem eigentlichen „Pieks“ vergingen nicht einmal zehn Minuten.

Rundum hat Bremerhaven mit der außergewöhnlich hohen Beteiligung gezeigt, das es hier jede Menge echter Helden gibt und ein paar wirkliche Lebensretter waren ganz sicher auch dabei. Wenn die Bereitschaft zur Stammzellenspende sich überall so entwickelt wie in Bremerhaven, wird Lina und vielen anderen betroffenen Menschen schon sehr bald geholfen werden können.

Machen Sie mit!
Lassen auch Sie sich als Stammzellenspender in die Kartei der DKMS aufnehmen oder spenden Sie ein wenig Geld, um die Typisierung anderer zu ermöglichen. Helfen Sie, aktiv Leben zu retten!

Sollten Ihre Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen, gibt es zwei PDF (nicht barrierefrei aufbereitet):  Methoden (2.5 MB), Stammzellen zu spenden: In rund 80 Prozent aller Fälle passiert dies durch eine periphere Stammzellentnahme. Dabei wird dem Spender über fünf Tage hinweg ein hormonähnlicher Stoff verabreicht, um die Stammzellproduktion anzuregen. Während dieser Zeit können Sie grippeähnliche Symptome entwickeln. In einem speziellen Verfahren werden Ihnen dann, ähnlich wie beim Blutspenden, die Stammzellen entnommen.

In ca. 20 Prozent aller Fälle ist es notwendig, das Knochenmark direkt aus dem Beckenkamm (nicht Rückenmark!) des Spenders zu entnehmen. Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose vorgenommen. Der Spender bleibt dabei für zwei bis drei Tage im Krankenhaus. Das Knochenmark selbst bildet sich binnen zwei Wochen wieder komplett nach. Das Risiko für den Knochenmarkspender beschränkt sich im Wesentlichen auf das übliche Narkoserisiko. An der der Entnahmestelle kann zudem für wenige Tage ein lokaler Wundschmerz entstehen, vergleichbar mit einer Prellung oder einem „Pferdekuss“. Alles in allem sicherlich ein vertretbarer Einsatz, wenn man dadurch zu einem Lebensretter werden kann.

Bei der Aktion „Lina – wir schaffen das“ sind 5206 Menschen angetreten, um sich typisieren zu lassen. Die Kosten für jede Typisierung, die in den USA vorgenommen wird, beläuft sich auf 50 Euro. Um alle Typisierung der Bremerhavener Aktion durchzuführen, werden also rund eine Viertelmillion Euro benötigt. Wenn Sie aus verschiedensten Gründen nicht für eine Knochenmarkspende geeignet sind, spenden Sie doch einfach ein wenig Geld und helfen Sie somit weitere Stammzellenspender zu finden.

Spendenkonto:
Empfänger:
DKMS-Spendenkonto Bremerhaven

Sparkasse Bremerhaven
Kontonummer: 2116480
Bankleitzahl: 29250000

Kontakt zur DKMS:
Nicole Heßmert
hessmert@dkms.de
0221 940582 3529

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marco.butzkus at bit.bremerhaven.de
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Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/stadt-haus/5206-helden-gefunden-bremerhavener-dkms-aktion-auf-rekordniveau.40967.html
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