Obwohl Papageien ja eher in den Tropen zu Hause sind, hüpfen unsere Keas, wie auch in ihrer neuseeländischen Heimat, bei Eiseskälte durch den Schnee und nutzen den frei zugänglichen warmen Stall nur, wenn es Futter gibt. Dieses würde draußen gefrieren und die Tiere würden sich den Magen verderben. Die Clowns unter den Papageien nutzen den Schnee als zusätzliche Spielmöglichkeit.
Unsere Humboldtpinguine sind nicht, wie vielleicht vermutetet, im tiefsten Schnee in der Antarktis zu Hause. Sie leben in gemäßigten Breiten, an der Küste Chiles und Perus, haben aber schon eine dicke Speckschicht unter der Haut, da sie im kalten Humboldtstrom kleine Fische jagen. Daher kommen sie zwar gut mit den Temperaturen zurecht, nutzen aber auch dann gerne die schützenden Höhlen, die innen sogar mit einem Holzfußboden ausgekleidet sind.
Für die meisten Tiere im Zoo am Meer mit dem Themenschwerpunkt „wasserbezogene und nordische Tiere" ist dieses Wetter einfach anders als „normal" und damit auch die Reaktionen darauf. Somit ist dieses Wetter für unsere Tiere eine natürliche „Tierbeschäftigung" und zu begrüßen...
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