„Ein Nebeneffekt der momentanen extremen Temperaturen ist, dass die Besucher sensibler auf das Thema Wetter reagieren. Viele Menschen realisieren erst jetzt, wie stark das Klima das tägliche Leben beeinflusst", freut sich Klimahaus-Geschäftsführer Arne Dunker über das Interesse der Gäste.
Das wird vor allem in der 120 Quadratmeter großen (und kostenfrei zugänglichen) Tuareg- Sonder-Ausstellung mit dem Untertitel „Wasser ist Leben" deutlich. Diese zeigt noch bis zum 31. August wie die Tuareg ihr Leben dem kargen, trockenen Lebensraum der Wüste angepasst haben und wie sie massiv von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Wasserknappheit, Dürren und Ernteausfälle gehören zu den konkreten Problemen, die das Wüstenvolk täglich bedrohen. „Wenn die Besucher die Tuareg-Ausstellung verlassen, sind sie oft froh, dass sie unter diesen staubigen und heißen Bedingungen nicht dauerhaft leben müssen. Dass andere es tun und kilometerweit für Trink-Wasser laufen, beeindruckt unsere Besucher gerade bei diesem Wetter nachhaltig", so Arne Dunker.
Informationen anhand realer Geschichten zu vermitteln und das Klima selbst zu erleben, ist das Konzept der Wissens- und Erlebniswelt in den Havenwelten in Bremerhaven. Dabei ist der Ausstellungsbereich Reise mit seinen Klimazonen nur einer von vier Ausstellungs-Ebenen im Klimahaus. In den „Chancen" erfahren die Besucher, was jeder einzelne tun kann und was die Politik und Organisationen bereits tun, um das Klima zu schützen. Die „Perspektiven" geben einen Ausblick, wie die zum Beispiel die Antarktis in 40 Jahren aussehen könnte. Wie Luft, Wasser, Erde und Feuer zusammenspielen und so Wetter und Klima entsteht, erfahren die Besucher im Ausstellungsbereich „Elemente".
Weitere Informationen im Internet unter
www.klimahaus-bremerhaven.de
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