Klimahaus-Geschäftsführer Arne Dunker nahm die Gäste persönlich in Empfang und lud sie anschließend ein, mit ihm auf eine Reise durch verschiedene Klimazonen zu gehen. Während des kurzen Rundgangs sprachen Röttgen und Dunker über die Bedeutung von Aufklärung und Bildungsarbeit zum Klimaschutz sowie über die aktuelle Dürrekatastrophe im Niger als Folge der globalen Erwärmung. Der Bundesumweltminister zeigte großes Interesse an einer engeren inhaltlichen Zusammenarbeit mit dem Klimahaus und der von Dunker initiierten Deutschen KlimaStiftung.
Und obwohl Norbert Röttgen nur einen Teil der insgesamt acht Stationen umfassenden Ausstellung „Reise" erleben konnte, war er begeistert. „Ich werde auf jeden Fall wieder kommen", sagte er, „und ich werde weitere Menschen mitnehmen." Es sei eine wichtige Zukunftsperspektive, die das Klimahaus vermittelt. Denn beim Besuch der Ausstellung werde einmal mehr deutlich, wie wichtig es sei, das Klima zu schützen.
Der Bundesumweltminister sieht darin auch eine wirtschaftliche Chance. „Klimaschutz ist eine ökonomische Wachstumsstrategie", sagte er in einem anschließenden Gespräch mit 20 Vertretern der Windenergie Agentur (WAB) im Tagungsbereich des Klimahauses. Mit ihnen diskutierte er über die Zukunft von Offshore-Projekten, deren Finanzierung und den Anschluss des neugewonnenen Stroms an eine Netzinfrastruktur an Land.
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