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Seestadt Bremerhaven
     
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Eine Million Liter Wasser für Flüsse und Meere der Attraktionen im Klimahaus

22.06.2009

Fische und Meerestiere werden in der Quarantäne-Station aufgezogen

Auf einer Fläche von 11.500 qm können die Besucher in der Wissens- und Erlebniswelt das Phänomen Klima hautnah erleben. Das Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost ist in die Ausstellungsbereiche Reise, Elemente und Perspektiven aufgeteilt. © Archisurf
Elefantenrüsselfische, Gelbkopf-Welse und Buntbarsche: Eine illustre Schar exotischer Fische ist auf dem Weg nach Bremerhaven. Gefangen wurden sie auf einer eigens für das neue Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost organisierten Expedition in den Regenwald Kameruns: „Dabei haben wir möglicherweise sogar eine Art entdeckt, die bislang unbekannt war“, sagt Aquariumsleiter Dr. Lutz Fischer.

Drei große Unterwasserwelten gehören zu den Hauptattraktionen des Klimahauses. „Damit knüpfen wir an die lange Aquariumstradition in Bremerhaven an“, sagt Klimahaus-Chef Arne Dunker. Mit den insgesamt rund eine Mio. Liter Wasser fassenden Großbecken stellt das Klimahaus dar, welche große Bedeutung das Wasser für das Klima auf der Erde hat – und wie sich der Klimawandel selbst weit unter dem Meeresspiegel auswirkt.

Ein Südsee-Strand auf Samoa, der langsam ins Wasser und zu einem Koralleriff führt; eine Flusslandschaft im Nachtwald von Kamerun (Westafrika) und der Nordsee-Zylinder als Einblick in die Tiefen des Bremerhavener Hausmeeres – das sind die Themen der drei großen Wasserwelten. „Während die meisten Großaquarien allein nach optischen Gesichtspunkten zusammengestellt werden, legen wir wie überall im Klimahaus auf Authentizität größten Wert“, betont Fischer.

Entsprechend groß war der Aufwand, den die Klimahaus-Planer betrieben haben. „Fische aus Kamerun kann man nirgendwo im Handel kaufen, deswegen haben wir eine eigene Expedition zusammengestellt“, so Fischer. Zehn Tage zogen die Wissenschaftler durch den Regenwald; in der Nähe jener Stelle, die im Klimahaus naturgetreu als Flusslandschaft nachgebaut wird, wurden sie im Moko-River fündig: „Was wir gefangen haben, entspricht natürlich allen internationalen Artenschutzabkommen“, versichert der Experte.

In der Fachwelt warten die Experten jetzt auf den großen Tag, an dem die Fische aus den Quarantänebecken in die großen Aquarien umgesetzt werden: „Vieles von dem, was wir hier zeigen, war noch nie in Aquarien zu sehen“, sagt Fischer: „Und vieles deutet darauf hin, dass wir sogar eine Art Schwebe-Garnele entdeckt haben, die bislang unbekannt war.“

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