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Seestadt Bremerhaven
     
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Rituale in der Einwanderungsgesellschaft: Öffentliche Tagung im Deutschen Auswandererhaus am 27. und 28. Januar

09.01.2017

Türkische Einwanderer feiern Fasching - hier 1966 in Frankfurt/Main. © Sammlung Deutsches Auswandererhaus.
Rituale schenken Halt, sie schaffen individuelle und gemeinschaftliche Identitäten. Was aber wird aus ihnen in einem Einwanderungsland mit einander oft widersprechenden Überzeugungen, Traditionen und Religionen? Diese Fragen stellen sich für jede Gesellschaft, die sich darüber verständigen möchte, wie „Eigenes“ und „Fremdes“ in ein friedliches und produktives Miteinander gesetzt werden können. Im Rahmen seiner Ausstellungsreihe „deutsch und fremd?“ veranstaltet das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven am 27. und 28. Januar 2017 eine Tagung zum Thema „Rituale in der  Einwanderungsgesellschaft“.

Die Tagung nimmt zwei Perspektiven in den Blick:

> „Innenansichten“

Was leisten Rituale für Einwanderer? Wenn sie den Einwanderern einen Halt in der Fremde geben – was macht sie selber „haltbar“? Wie, wodurch und warum verändern sie sich, oder werden sie verändert?

> „Außenansichten“

Rituale aus der Perspektive von Außenstehenden: Wie werden sie von den Einheimischen wahrgenommen, wie ihre Akteure behandelt? Wozu dienen den Einheimischen die ,fremden’ Rituale? Wann, weswegen, wozu werden sie als „unhaltbar“ eingestuft – und was wiederum macht ihre Faszination aus?

Zum Programm zählen mehrere Vorträge. So spricht Prof. Dr. Christoph Wulf (Freie Universität Berlin) am Freitag, 27. Januar, über „Die Erzeugung von Gemeinschaft in Ritualen“. Über „Ändern, um zu bewahren – Ritualtransfer am Beispiel von Aleviten und Zwölfer-Schiiten in Deutschland“ referiert Dr. Robert Langer (Universität Bayreuth). „Vom Bewahren der geistigen Heimat. Jüdisches Exil in Ostasien“ lautet das Thema von Dr. Miriam Bistrovic vom Leo Baeck Institut New York/Berlin. Um „Christliche Rituale und ihr Transfer in neue Medien“ geht es Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler (Universität Bremen). Am Samstag, 28. Januar, referiert Prof. Dr. Burckhard Dücker (Universität Heidelberg) „Zur Funktion von Ritualbegriffen für Forschungstheorie und -praxis“. Um „Religiöse Rituale und die Grenzen der Toleranz“ geht es bei Prof. Dr. Markus Tiedemann (Technische Universität Dresden).

Die Tagung ist öffentlich und kostenfrei.

Anmeldungen bis zum 22. Januar 2017 unter der Rufnummer 0471 / 90 22 0 - 239 oder per E- Mail an c.bongert at dah-bremerhaven.de.

www.dah-bremerhaven.de/ritualetagung2017

Foto: © Sammlung Deutsches Auswandererhaus

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Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/sehenswertes/museen-erlebniswelten/deutsches-auswandererhaus-bremerhaven/rituale-in-der-einwanderungsgesellschaft-oeffentliche-tagung-im-deutschen.96586.html
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