Kurz nach ihrem Bau wurde „Landrath Küster" nach Finkenwerder verkauft, erhielt dort die Nummer H.F. 231 („Hamburgisch Finkenwärder"), die er unter wechselnden Eigentümern bis 1960 trug. Nach 81 Jahren Fischereidienst auf Nord- und Ostsee wurde der Kutter 1970 stillgelegt, in „Freddy Quinn" umbenannt und erhielt nicht mehr die notwendige Pflege.
In diesem jämmerlichen Zustand wurde er 1991 durch den ABM-Träger „Altonaer Jugendarbeit" e.V. zurück erworben und fünf Jahre lang von Grund auf restauriert. Während Antriebsanlage, Navigationssystem und Sicherheitsausrüstung seitdem auf neuestem Standard sind, sieht über Deck alles aus wie im Baujahr 1889. Um dieses Kulturdenkmal zu erhalten, sowie alte Fischereitechniken zu demonstrieren, gründete sich der Verein „Freunde des Hochseekutters Landrath Küster" e.V.
| Schiffsname : | Landrath Küster | Länge : | 28,50 Meter |
| Art : | Hochseekutter | Breite : | 6,10 Meter |
| Nation : | GER | Tiefgang : | 2,10 Meter |
| Eigner : | Stiftung Hamburg Maritim | Segelfläche : | 211 m² |
| Heimathafen : | Finkenwerder | Besatzung : | 5 Personen |
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