2 Jahre lang fuhr HF 510 „Rungholt" von Tönning/Schleswig-Holstein zum Fischfang auf See und ging dann wieder an die Werft zurück. 1953 kaufte der Fischer Otto Wulf den Kutter, der dann seinen Heimathafen in Altenwerder hatte. Der Kutter wurde auf 15,30 Meter verlängert (Mittelsektion mit Bünn) und zum Hamenfischer umgebaut.
Die „Rungholt" war einer jener kleinen Kutter, die zwar ein Finkenwerder Fischereizeichen führten, aber nicht in der Hochseefischerei, sondern in der Elbfischerei tätig waren. Bis 1995 unternahm der Kutter noch Fangreisen.
Manfred Köpsel entdeckte seine „Rungholt" 1999 ziemlich heruntergekommen am Mittellandkanal. „Sie führte ein erbärmliches Dasein", fand er und kaufte das halbe Wrack, um HF 510 nach alten Plänen zu restaurieren.
Als Mittelpunkt der Sommerwerft der Schiffergilde Bremerhaven demonstriert Manfred Köpsel mit seiner „Rungholt" seit 2000 traditionelles Schiffshandwerk.
| Schiffsname : | HF 510 Rungholt | Länge : | 18,00 Meter |
| Art : | Hochseekutter | Breite : | 3,96 Meter |
| Nation : | GER | Tiefgang : | 1,70 Meter |
| Eigner : | Manfred Köpsel, Bremerhaven | Segelfläche : | 80 m² |
| Heimathafen : | Bremerhaven | Besatzung : | 3 Personen |
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