Als reiner Segler hat die „Astarte" nur wenige Jahre gefischt. Schon 1912 erhielt sie einen Hilfsmotor von 12 PS, aber noch 1952 fischte die Finkenwerder Fischer-Familie Külper, für die die „Astarte" 1903 gebaut wurde, mit ihrem Kutter. Danach wurde er nach Wilhelmshaven verkauft. Dort war die „Astarte" als Forschungskutter für das Senkenberg-Institut aktiv und wurde aufgelegt.
Die Schiffergilde erwarb den stark veränderten Kutter 1978, restaurierte ihn nach Originalplänen des Altonaer Museums in Hamburg und brachte ihn - dem Original nahe - wieder in Fahrt.
Nach 21 Jahren als aktiver Museums-Segler investierte die Schiffergilde 1999/2000 mit Unterstützung des Landes Bremen und der Bremerhavener Wirtschaft noch einmal in das wertvolle Schiff. Ein neues Deck, sanierter Rumpf, um zwei Meter verlängerte Masten und neue Besegelung lassen die HF 244 „Astarte" im neuen Glanz erscheinen und machten sie fit für die Zukunft.
Das einzige, was nach 102 Jahren noch an die Fischerei erinnert, ist das Original Finkenwerder Fischerzeichen „HF 244", mit dem die „Astarte" inzwischen auf Nord- und Ostsee zum Markenzeichen geworden ist. Heute ist sie vor allem mit Jugendlichen auf der Weser, in der Deutschen Bucht und auch der Ostsee unterwegs.
| Schiffsname : | HF 244 Astarte | Länge : | 26,50 Meter |
| Art : | Finkenwerder Hochseekutter | Breite : | 6,10 Meter |
| Nation : | GER | Tiefgang : | 2,50 Meter |
| Eigner : | Schiffergilde Bremerhaven e.V. | Segelfläche : | 270 m² |
| Heimathafen : | Bremerhaven | Besatzung : | 14 Personen |
Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/sail-bremerhaven/sail-2010/hf-244-astarte.27008.html
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