Das Segelschiff heißt Götheborg (mit „th"). Es ist die Kopie eines gleichnamigen Handelsschiffs, das 1745 auf seiner Heimreise von China kurz vor dem Ziel im Göteborger Hafengebiet auf Grund lief und sank. Das Schiff hatte in China vor allem Porzellan, Tee, Kräuter und Seide geladen. Es gehörte der in Göteborg ansässigen Schwedischen Ostindien-Kompanie (aufgelöst 1813). Im Laufe der langen Jahre fiel das Wrack in Vergessenheit, bis ein Taucher die „Götheborg" im Jahre 1984 wiederfand. Mit der Zeit reifte die Idee, dass Segelschiff 1:1 und hochseetüchtig nachzubauen.
Wie das Original hat es auch die Kopie der „Götheborg" bis nach China geschafft, doch im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin ist sie wohlbehalten zurückgekehrt.
Die „Götheborg ist heute Botschafter der schwedischen Wirtschaft, vor allem der „Business Region Göteborg". Die „Götheborg" wurde seit 1995 auf der Werft Terra Nova in Eriksberg gebaut und am 6. Juni 2003 mit viel aufsehen zu Wasser gelassen und fertig ausgerüstet. Bremerhaven freut sich, dass die „Götheborg" zur „Sail Bremerhaven 2010" das erste Mal zu Gast ist.
| Schiffsname : | Götheborg | Länge : | 58,50 Meter |
| Art : | Handelsschiff | Breite : | 11,00 Meter |
| Nation : | SWE | Tiefgang : | 5,25 Meter |
| Eigner : | Svenska Ostindiska Companiet | Segelfläche : | 1964 m² |
| Heimathafen : | Göteborg | Besatzung : | 80 Personen |
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