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„One Hit Wonder Jukebox“ und Volkslied-Quiz: Maybebop im ausverkauften TiF zu Gast

22.09.2010

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Eine Karte für ein Maybebop-Konzert im Theater im Fischereihafen(TiF) zu bekommen ist keine leichte Aufgabe. Etliche Spontanbesucher mussten dies leidvoll erfahren, als sie an der Theaterkasse bedauernde Gesten anstelle des gewünschten Tickets erhielten. Seit Jahren sind sämtliche Gastspiele der vier Jungs lange vorher ausverkauft. Wer sich rechtzeitig um Karten bemüht hatte, erlebte ein großartiges Konzert der bestens aufgelegten Band.

Gewohnt gekonnt tritt das stimmgewaltige Quartett aus Hannover vor das Publikum, der berühmte zündende Funke muss nicht erst überspringen. Eine Art „One Hit Wonder Jukebox" eröffnet den heiteren Reigen, die „Vokalrocker" zeigen, was in ihnen steckt. Der Tenor Lukas Teske treibt mit seinem Solo zu „I've been lookin‘ for Freedom" die eine oder andere Träne in die Augen der Zuschauer. Generell sind die Vier unglaublich vielseitig, neben geistvollen Eigenwerken verstehen sie es immer wieder, zeitgenössischer, aber auch klassischer und ernster Musik ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken.

Die Qualität dieser a-cappella-Gruppe ist unbestritten. Nicht zuletzt Arrangements wie „Boys in the Band Bus" zwingen das Publikum in Anbetracht der Stimmakrobatik und Koordination zum hemmungslosen Staunen. Mit der durchaus etwas kritischen Weihnachtsnummer „Gummibaum" präsentieren Maybebop ihre ganz eigene Vorstellung von multireligiöser Integration im Kleinen.

Irgendwie ist kein Maybebop-Konzert wie das andere, vieles scheint ohne große Vorplanung aus dem Bauch heraus zu zielen. In einem gesungenen Quiz treten zwei Freiwillige aus dem Publikum an, um bekannte deutsche Volkslieder, die in falsche Melodien gebettet werden, zu identifizieren. An einer anderen Stelle des Programms improvisieren die Musiker nach spontan vom Publikum vorgegebenen Schlagworten. Nach einer finalen „Bohemian Rhapsody" von Queen als Zugabe marschieren die Sänger mit einem Schlaflied auf den Lippen direkt von der Bühne ins Foyer, um Autogramme und CDs zu signieren.

Die meisten Zuschauer notieren sich beim Gehen noch schnell, rechtzeitig Karten für das nächste Maybebop-Konzert zu bestellen. Im Juli 2011 sind sie wieder hier mit dem neuen Programm „Ganz nah dran". Schließlich möchte man dann nicht traurig vor der Kasse stehen und Gesten des Bedauerns ernten.
Marco Butzkus

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