Die Krankenkasse AOK und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) haben auch in diesem Sommer wieder die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" durchgeführt. Für die Teilnehmer geht es dabei darum, in der Zeit vom 1. Juni bis zum 31. August an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Als Belohnung gibt es - neben besserer Fitness und gespartem Benzingeld – die Möglichkeit, einen von vielen gesponserten Preisen zu gewinnen.
Beim Magistrat waren in diesem Jahr 32 Teams am Start, das sind 11 weniger als im Vorjahr! Die Beteiligung hat mit insgesamt 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern leicht zurückgegangen (Vorjahr 132). Es gibt also "Luft nach oben".
Die Teams haben sich aus nahezu allen Ämtern zusammengefunden, wobei das Amt 51 und das Amt 58 mit zehn Teilnehmern am stärksten beteiligt war. Bei den Teamnamen waren die Teams sowohl konservativ als auch sehr einfallsreich. Einige Teams bezogen sich auf ihre Herkunft ("Die Klimaten", "EBB 1 + 2“, "Ordnung muss sein", „Brieftauben“, „Die Moneymaker“, „Smilegirls“ usw.), andere auf die Lage des Magistrats oder des Arbeitsortes ("Fishtown Riders", "Die Raaben 1 + 2"), und wieder andere ließen sich von ihrem Humor leiten ("Rennschnecken", "Die flinken Meckis", "Vogelfrei" usw.).
Von den 32 Teams haben 31 die Bedingungen der Aktion voll erfüllt. 25 der 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben leider nicht die Mindestzahl von 20 Tagen mit dem Rad geschafft, allerdings waren einige Teilnehmer auch sehr ambitioniert mit Strecken von bis zu 60 km! Die Ergebnisse der Magistrats-Beteiligung dieses Jahres auf Basis der abgegebenen Teilnahmekarten im einzelnen:
Die weiteste Strecke ist Bernd Wintjen (Greenbiker) gefahren: 60 km insgesamt für Hin- und Rückweg!
Im Durchschnitt betrug die Strecke zur Arbeit ca. 10 km. Zwei Teilnehmer sind an mindestens 60 Tagen geradelt. Fünf Teilnehmer sind mehr als 1.000 km geradelt, die meisten Kilometer hat Bernd Wintjen (Greenbiker) mit 1.500 km zurückgelegt. Die meisten Kilometer in der Gruppe, nämlich beeindruckende 2 700 km, ist das Team "Die Polarfüchse" gefahren.
Insgesamt sind bei der Aktion über 37.145 km (2011: 33.070 km) geradelt worden. 60 Prozent der Teilnehmer waren weiblich. Die mit dem Fahrrad während der Aktion zurückgelegten 37.145 Kilometer bedeuten bei dem von der EU angestrebten Wert von 120g CO2/km die eingesparte Menge von 4.457,4 kg CO2. Eine ganze Menge, und vor allem wohl zu niedrig angesetzt, weil ja bislang nur wenige Autos diesen Wert schaffen. Kaum messbar dagegen die Reduzierung von Stress und der Zuwachs an Fitness und Vergnügen, aber das wissen die Radlerinnen und Radler ja selbst am besten.
Diese Zahlen führen fast automatisch zur Ableitung eines "Aktionsziels 2013": es wäre doch schön, wenn die Zahl der zurückgelegten Kilometer die Marke von 40.000 erreichen würde.
Das Umweltschutzamt hatte freundlicherweise wie in den letzten Jahren drei interne Preise
ausgelobt. Bei dem Schätzwettbewerb unter den teilnehmenden Teams, die alle Vorraussetzungen erfüllt hatten gewann das Team „3Rad“ den 1. Preis, darauf folgte das Team „Die Drahtinitatoren“ auf Platz 2, dritter Gewinner wurde das Team „Raderadab“. Alle Gewinnerteams erhielten aus den Händen der Dezernentin Frau Anke Krein einen Gutschein in Höhe von 110,00 € für ein ortsansässiges Fahrradfachgeschäft.

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