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Seestadt Bremerhaven
     
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Reinkenheide: Zertifizierte Krankenhaushygiene

06.01.2011

Anfang 2011 wurde dem Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide vom nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen das Zertifikat über Qualitätssicherung in der Krankenhaushygiene verliehen. Von externer Seite wurde dem Klinikum damit bestätigt, dass die vorhandenen Maßnahmen zur laufenden Verbesserung der Hygiene auch im Vergleich zu anderen Häusern vorbildlich sind.

In Anbetracht der Berichterstattung des vergangenen Jahres über mangelnde Hygiene in anderen Krankenhäusern, möchte das Klinikum die eigenen Vorkehrungen zum Schutze der Patienten vor Krankenhausinfektionen hervorheben. Seit über 30 Jahren gibt es mittlerweile eine eigene Hygienefachkraft am Klinikum. Gegenwärtig wird diese Position von Frank Strupeit bekleidet, der vor 10 Jahren von der Klinikleitung aufgrund seines Hygienefachwissens eigens nach Reinkenheide geholt wurde. In seinem Aufgabenbereich liegt es, standardisierte Prozesse nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Klinikum zu implementieren und entsprechende Schulungsmaßnahmen zu begleiten. Er hat das Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (sogenanntes KISS), für das nun dem Klinikum ein Zertifikat verliehen wurde, maßgeblich mit aufgebaut.

Natürlich kann ein derartiges System nicht von einer Person alleine eingeführt werden. Insbesondere der Manager der Intensivstation Oberarzt Dr. med. Andreas Blath und sein Vorgänger Oberarzt Dr. med. Andreas Bartsch haben Entscheidendes für die Erreichung des Zertifikats geleistet. Darüber hinaus haben die Pflegekräfte der Intensivstation unter der Leitung von Bärbel Carstensen die Hygienevorgaben hervorragend umgesetzt.

Die Teilnahme an dem Überwachungssystem für nosokomiale Infektionen bietet für das Klinikum zudem die Möglichkeit, sich mit anderen Intensivstationen entsprechender Größer zu vergleichen. Auch diesbezüglich erreicht das Klinikum Reinkenheide gute Ergebnisse. Der Vergleich bietet An-haltspunkte, um sich im Bereich der Hygiene noch weiter zu verbessern.

Weitere Informationen

Nosokomialen Infektionen: Infektionen, die in einem zeitlichen Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt stehen.

Nationales Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS): Im Jahre 1996 wurde durch das nationale Referenzzentrum für die Surveillance (Überwachung) von nosokomialen Infektionen mit dem Aufbau eines Surveillance-Systems begonnen. Grundlage des Überwachungssystems sind Richtlinien des Robert-Koch-Instituts.

Die systematische Erfassung, Analyse und Bewertung von Infektionsdaten dient der Planung von Maßnahmen zur Senkung der Infektionsrate im Krankenhaus. Krankenhausabteilungen werden durch die Teilnahme in die Lage versetzt nach einheitlichen Methoden eine Überwachung noso-komialer Infektionen durchzuführen, die die wichtigsten Einfluss- und Risikofaktoren berücksichtigt und somit Vergleiche mit anderen Einrichtungen ermöglicht. Zunehmende Antibiotikaresistenzen unterstreichen zusätzlich die Bedeutung einer systematischen Überwachung. Durch eine Teilnahme am KISS werden nachhaltig rückläufige Raten von nosokomialen Infektionen erzielt. Das Bundes-ministerium für Gesundheit bewertet KISS als ein herausragendes System zur systematischen Ge-gensteuerung der genannten Problematik.

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carola.daehlmann at klinikum-bremerhaven.de
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