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Organspendepreis für engagierte Krankenhäuse

30.06.2011

Von links: Dr. Nils R. Frühauf, Geschäftsführender Arzt der DSO-Region Nord, Frau Dr. E. Kramer, Medizinische Geschäftsführerin des Klinikum Bremerhaven Reinkenheide, Minister Dr. Heiner Garg und Prof. Dr. Thomas Becker, Vorsitzender des Fachbeirats der DSO-Region Nord.

Organspendepreis für engagierte Krankenhäuser

Minister Dr. Heiner Garg ehrt fünf norddeutsche Kliniken

Rendsburg, 22. Juni 2011. Die Klinikum Bremerhaven Reinkenheide gGmbH, das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, das Städtische Klinikum Lüneburg (Niedersachsen) und die imland Klinik Rendsburg (Schleswig-Holstein) wurden heute aufgrund des beispielhaften Einsatzes ihrer Mitarbeiter für die Organspende ausgezeichnet. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, erhielt einen Sonderpreis für nachhaltiges Engagement.

Der Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg, überreichte den Preis im Rahmen einer Festveranstaltung. Der Organspendepreis wird verliehen von den Gesundheitsministerien und Senatsverwaltungen der betroffenen Bundesländer, der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und dem Fachbeirat der DSO-Region Nord.

„Viel zu viele Menschen in Deutschland warten zu lange oder vergeblich auf eine lebensnotwendige Transplantation, weil es viel zu wenige Organspenden gibt“, sagte Dr. Heiner Garg. „Die Ärzte und Pflegekräfte in den heute ausgezeichneten Krankenhäusern haben sich beispielhaft dafür stark gemacht, diesen Mangel zu mindern.“ Der Organspendepreis der DSO-Region Nord wird seit 2005 vergeben. Ziel ist es, das Engagement von intensivmedizinischen Teams für die Organspende öffentlich zu würdigen. Die strukturellen Voraussetzungen, die eine Klinik geschaffen hat, um mögliche Spender zu erkennen und der DSO zu melden, stehen bei den Kriterien zur Preisvergabe im Vordergrund. Die Anzahl potenzieller und realisierter Spendermeldungen fließt ebenfalls in die Bewertung ein, sie ist jedoch nachrangig. Seit 2007 wird zusätzlich ein Sonderpreis für nachhaltiges Engagement verliehen.

„Die Kolleginnen und Kollegen auf den Intensivstationen müssen den ersten Schritt tun und die Möglichkeit zu einer Organspende erkennen“, erklärte Prof. Dr. med. Thomas Becker, Vorsitzender des Fachbeirates der DSO-Region Nord. „Genauso wichtig ist es, dass sich jeder Bürger über Organspende informiert, eine eigene Entscheidung trifft und diese in einem Organspendeausweis dokumentiert.“

„Unser Ziel ist es, allen Menschen auf der Warteliste für eine Transplantation mit einem geeigneten Organ zu helfen“, so PD Dr. med. Nils Frühauf, Geschäftsführender Arzt der DSO in der Region Nord. „Das können wir nur mit Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern erreichen.“

Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch entsprechende Fortbildungen. In der DSO-Region Nord werden insgesamt 200 Krankenhäuser betreut. Der Fachbeirat ist ein beratendes Gremium mit Vertretern aus den Krankenhäusern bzw. Krankenhausgesellschaften, Transplantationszentren, Ärztekammern, Krankenkassen und Länderregierungen. 

Ansprechpartner
Alexandra Hesse, Leiterin Krankenhaus-Kommunikation
Deutsche Stiftung Organtransplantation, Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 69 677328 9420, Fax: +49 69 677328 9409, E-Mail: kh-info at dso.de 

Privat-Dozent Dr. med. Nils R. Frühauf, Geschäftsführender Arzt der Region Nord
Deutsche Stiftung Organtransplantation, Schiffgraben 44, 30175 Hannover
Tel.: +49 69 677328 1000, Fax: +49 69 677328 1088, E-Mail: nord at dso.de

Dr. Petra Kodré, Pressesprecherin
Ressort Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen Contrescarpe 72, 28195 Bremen
Tel.: +49 421 361-4152, E-Mail: petra.kodre at soziales.bremen.de 

Rico Schmidt, Pressesprecher
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz – Hamburg Billstraße 80, 20539 Hamburg
Tel.: +49 40 42837-2332, Fax: +49 40 42837-2356, E-Mail: pressestelle at bgv.hamburg.de

Thomas Spieker, Pressesprecher
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2, 30159 Hannover Tel.: +49 511 120-4057, Fax: +49 511 120-4298, E-Mail: pressestelle at ms.niedersachsen.de

Christian Kohl, PressesprecherMinisterium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-HolsteinAdolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel Tel.: +49 431 988-5317, Fax: +49 431 988-5344, E-Mail: pressestelle at sozmi.landsh.de

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