Festwoche wurde zum furiosen Finale des Havenwelten Sail Sommers
Mehr als 200.000 Besucher erleben Bremerhaven als die maritime Party-Metropole
Mehr als 200.000 Besucher haben die 37. Bremerhavener Festwoche in diesem Jahr zur größten maritimen Festveranstaltung an der deutschen Nordseeküste gemacht. Allein 20.000 Gäste der Seestadt stellten sich zur Schiffsbesichtigung Open Ship in die Schlangen vor den hölzernen Nachbau des legendären Meutererschiffes „HMS Bounty“. Delegationen und Präsentationen der Bremerhavener Partnerregionen Cherbourg, Kaliningrad, Oberaudorf, Grimsby, Frederikshavn und das Silberne Erzgebirge gaben der finalen Veranstaltung des Havenwelten Sail Sommers zusammen mit vielen ausländischen Seeschiffen und Yachten ein internationales Flair. „Und dabei muss man herausstellen, dass wir wieder diese einzigartige entspannte maritime Stimmung auf den Kajen hatten, wie wir sie ja auch bei der Sail so lieben“, freut sich Festwochen-Veranstalter Heino Tietjen vom BIS Büro Bremerhaven-Werbung, für den damit das Konzept hinter der Veranstaltung voll aufgegangen ist.
Tatsächlich sicherte die Polizei gemeinsam mit den privaten Sicherheitskräften unauffällig, aber präsent den Auftrieb der Partymassen, als die Festwoche zu später Stunde am Freitag und Sonnabend endgültig auch zum Stadtfest Bremerhavens geworden war. So tauchen im Polizeibericht im Wesentlichen auch nur kleine Diebstähle in Verbindung mit der Festwoche auf. „Für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung ist praktisch nichts passiert“, bestätigt auch Paul Themann, der sich beim Polizeirevier Geestemünde mit der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes der Veranstaltung befasst.
„Dass man so viele unterschiedliche Schiffe erleben kann, hat mir sehr gut gefallen“, mit diesem Echo einer Besucherin aus Hessen in einem Radiointerview sehen sich die Veranstalter voll in ihrer Konzeption für die Festwoche bestätigt: „Vier Koggen mit dem mittelalterlichen Markt als Hanse-Schwerpunkt auf der Ostseite am Neuen Markt, dann das Powerboot und die Dampfer „Wal“ und „Welle“, auf der anderen Seite die „Pluvier“ aus Frankreich, das BGS-Boot „Bad Bramstedt“ und die „Bounty“ auf der Westseite, beim deutsch-amerikanischen Freundschaftsfest. Das waren einfach starke Magnete“, so BIS-Geschäftsführer Volker Kölling. Hier habe sich einmal mehr die enge Partnerschaft zwischen der BIS und den Institutionen und Firmen vom Wasser- und Schifffahrtsamt, HBH Hafenkapitän Michael Kafara und bremenports, über das THW, der Wasserschutzpolizei, der DLRG, der URAG, MWB und anderen gezeigt, die alle auch auf dem Wasser Präsenz für die Veranstaltung gezeigt hatten.
Das Wetter sei für die Übernachtungsgäste in der Region sicherlich nicht optimal gewesen, andererseits optimal für den Tagesbesuch in der Seestadt. „Zuviel Wind für den Strandkorb, kein Regen und ein bisschen Bewölkung – das ist offenbar das Bremerhaven-Wetter für gut besuchte Veranstaltungen“, weiß auch BIS-Mann Heino Tietjen.
Natürlich hatte aber auch die richtige musikalische Untermalung der Festwoche Einfluss auf den Erfolg der Veranstaltung gerade in den Abendstunden genommen. Hier hatte BIS-Veranstaltungsprofi Günter Kocken einmal mehr das richtige Händchen bei der Auswahl: Die „Flying Soul Toasters“ rockten schon am Mittwoch die Radio-Bremen-1-Bühne, bevor es bei der „Michael Jackson Tribute Show“ dann am Sonnabendabend richtig eng wurde. Über 30 Bands, Solokünstler und vier Tanzgruppen sorgten für die Unterhaltung der Bremerhaven-Gäste.
Folder Festwoche
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