Glasfaserleitung ins Forschungsnetz macht Internet schneller
Manchmal ist die Datenautobahn nicht anders als die "echte" Autobahn. Bei schlechtem Wetter wird der Verkehr ausgebremst.
So jedenfalls bei der Internetanbindung der Bremerhavener Schulen. Sternförmig sind alle Schülerarbeitsplätze mit den zentralen Servern der Stadtbildstelle in der Deichstraße verbunden. Der letzte Kilometer bis zur Datenautobahn des Deutschen Forschungsnetztes (DFN) allerdings entwickelten sich immer mehr zum störenden Flaschenhals und bremste die Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit im Internet aus, denn die Funkstrecke von der Stadtbildstelle in der Deichstraße bis zur Hochschule Bremerhaven reduzierte bei Schnee und Regen die Geschwindigkeit von 30 Mbit auf 6 Mbit.
Mit diesen Einschränkungen ist nun Schluss, denn anstelle der wetterfühligen Funkstrecke ins Forschungsnetz übernimmt ein neues Glasfaserkabel den Datenverkehr. Der horizontaler Bohrtechnik war geschuldet, dass nur alle 200 Meter eine kleine Baustelle erforderlich wurde. Den Rest haben die "Wühlmäuse" unterirdisch erledigt.
Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten unterscheidet sich nun die Datenautobahn von der "echten" Autobahn, denn anders als im Straßenverkehr geht es jetzt auch bei Schlechtwetter mit Vollgas (100 Mbit) voran.
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Der gesamte Datenverkehr im Netzwerk der Schulen wird über diese beiden gelben Glasfaserkabel abgewickelt.