Frank Stickel von der GEWOBA schwärmt schon jetzt in den höchsten Tönen von dem neuen Projekt an der Körnerstraße. „Es gibt ganz offensichtlich ein großes Interesse an modernem und hochwertigem Wohnraum in dem Quartier“, so Stickel. „Wir haben bereits jetzt – ein Jahr vor der geplanten Fertigstellung – konkrete Anfragen und Interessenten für die Wohnungen. Stickel erklärt sich das damit, dass es viele ältere Menschen in dem Quartier gibt, die auch im Alter dort bleiben möchten. Ein Angebot an entsprechendem Wohnraum, der auch altersgerechte Bedürfnisse deckt, gibt es dort bisher noch nicht. Laut Stickel liegt der Bau gut im Plan. Das Erdgeschoss ist bereits fertig und in der ersten Etage werden gerade die Decken gegossen. Einem planungsgemäßen Abschluss des Projektes steht also aus seiner Sicht nichts im Wege.
Die Wohnungen in der Anlage werden zwischen 55 und 64 Quadratmetern Grundfläche und 2-Zimmerwohnungszuschnitte haben. „Auf das Dach kommt dann noch eine Traumwohnung mit 80 Quadratmetern und riesiger Dachterrasse“, schwärmt der Bremerhavener Niederlassungsleiter des Wohnungsbauunternehmens. Das Mietshaus entsteht im Rahmen der Stadtumbaustrategie für die Innere Stadt, die vom „Runden Tisch Wohnen“ gesteuert und umgesetzt wird. Die Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus den großen ansässigen Wohnungsunternehmen, Vertretern der Stadt und des Landes Bremen hat sich insbesondere zum Ziel gesetzt, die Innenstadt-Quartiere Lehe und Geestemünde wieder lebenswerter zu gestalten.
Die GEWOBA legt hier einen Grundstein für den ersten Neubau im Ortsteil Goethestraße seit mehr als 20 Jahren. Das Gebäude soll ein klares Signal sein, um das Quartier zu stärken und gleichzeitig Zugpferd für weitere Investitionen in Lehe werden. Bis zum Frühjahr 2011 standen an dem neuen Bauplatz noch vier verwahrloste Gebäude, die abgerissen werden mussten. Jetzt entstehen dort zwei Gebäudekörper mit jeweils fünf und vier Geschossen. Sie stehen rechtwinklig zueinander und schaffen so einen privaten Innenhof mit Gartenbereich für die Hausgemeinschaft.
Die Wohnungen sind auf kleine Haushalte ausgerichtet. In dem Wohnhaus sollen vor allem alleinstehende und ältere Menschen ein zentral gelegenes Zuhause finden. „Das Angebot richtet sich unter anderem an Stadtrückkehrer, die im Ruhestand die Annehmlichkeiten des städtischen Lebens genießen wollen, beispielsweise die kurzen Wege zum Einkauf, zum Arzt oder ins Theater, aber auch an Zuzügler, die in der Windenergie beschäftigt sind“, so Frank Stickel. In den Servicebüros der GEWOBA liegen schon jetzt Grundrisse und Pläne bereit, auf denen man sich die neuen Wohnungen anschauen kann. Das Unternehmen setzt auf hohen Wohnkomfort: Das Gebäude wird nach höchstem energetischen Standard gebaut. Zum Haus gehören PKW- und Fahrradstellplätze, die geschützt im abschließbaren Innenhof gelegen sind. Hier befindet sich auch der großzügige Garten. Alle Wohnungen verfügen über Balkone, beziehungsweise Terrassen, ein Großteil davon in sonniger Süd-Ausrichtung. Marco Butzkus
Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/bauen-wohnen/neues-leben-im-goethequartier-bauprojekt-fuer-barrierefreies-wohnen.52668.html
© bremerhaven.de 2009