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Grundlagen
Bei der Modernisierung der Verwaltung spielen Geoinformationen zunehmend eine wichtige Rolle. Sie sind oft Grundlage für vielfältige Entscheidungen in Verwaltung, Wirtschaft, Politik oder im Alltag. Die Entwicklung einer Geodateninfrastruktur verfolgt das Ziel die in der öffentlichen Verwaltung vorliegenden raumbezogenen Daten (Geodaten) für Anwender auf allen staatlichen Ebenen, in Wirtschaft und Wissenschaft sowie für die Bürgerinnen und Bürger über das Internet zugänglich zu machen. Bestandteile einer Geodateninfrastruktur sind die Geobasisdaten, Geofachdaten und deren Metadaten, ein Geoinformationsnetzwerk, Dienste und Standards. Die derzeit dezentral vorgehaltenen Geodatenbestände sollen landesweit erschlossen und vernetzt werden. ![]() Abb. 1 GDI-BHV konzeptionelle Architektur Geodateninfrastruktur Bremerhaven (GDI - BHV) Die Geodateninfrastruktur Bremerhaven (GDI-BHV) ordnet sich in die Geodateninfrastruktur Bremen (GDI-FHB) sowie in die übergeordneten Strukturen des Bund-Länder-Vorhabens Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und auf europäischer Ebene INSPIRE ein. INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in Europe) ist eine EU-Richtlinie (110.7 KB), die Deutschland und alle anderen Mitgliedstaaten der EU verpflichtet, standardisierte Geodaten und Geodienste im Rahmen eines vorgegebenen Zeitplans über das Internet bereit zu stellen.![]() Abb. 2 GDI-BHV im Rahmen der GDI-DE und INSPIRE Ziele
Ausblick Die EU-Richtlinie INSPIRE gibt einen „Fahrplan" (212.2 KB) zur termingerechten Fertigstellung der einzelnen Geodateninfrastrukturkomponenten und somit zur Fertigstellung der Geodateninfrastruktur vor. Die GDI-Koordinierungsstelle Bremerhaven verfolgt die Einhaltung dieser Vorgabe. Links Koordinierungsstelle GDI-DE Bremen GDI-FHB |
Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/buergerservice/aemter-einrichtungen/stadtverwaltung/vermessungs-und-katasteramt/geodateninfrastruktur-bremerhaven.23465.html
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