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Seestadt Bremerhaven
     
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Historische Ansichtskarten, Dokumente und Spielzeuge: Das Historische Museum Bremerhaven zeigt Schätze aus privaten Sammlungen

31.10.2012

Das Foto zeigt den Katalog einer Bremerhavener Gewerbeschau von 1959.
Viele Bremerhavener/innen gehen einer persönlichen Sammelleidenschaft nach. Das Historische Museum Bremerhaven profitiert von diesen privaten Sammlungen mit stadt- und alltagsgeschichtlichen Themen, wenn sie gestiftet werden. Ab sofort stellt das Museum in seinen Neuzugangsvitrinen historische Ansichtskarten, Dokumente und Spielzeuge aus den gestifteten Sammlungen von Helmut Meenzen und Elke Müller aus.

"Die Sammlungen von Helmut Meenzen und Elke Müller beeindrucken zum einen durch ihren Umfang. Zum anderen zeugen sie von dem großen Engagement, das den leidenschaftlichen Sammler auszeichnet", berichtet die Historikerin Katrin Schaper, die auf der Grundlage ausgewählter Einzelobjekte die Neuzugangsausstellung konzipiert hat.

Ein Leben lang sammelte Helmut Meenzen (1926-2010) historische Ansichtskarten, Fotografien und Dokumente aus seiner Heimatstadt Bremerhaven. Luise Meenzen stiftete nach dem Tod ihres Mannes diese Sammlung dem Historischen Museum Bremerhaven. Für die Neuzugangsausstellung wurden aus der Sammlung Meenzen exemplarisch 22 Ansichten und Dokumente aus Bremerhaven-Lehe ausgewählt. Im Kontext historischen Wandels wird so die bis 1924 eigenständige Kommune Lehe mit ihren Straßen, Geschäften und Gastronomien zwischen 1890 und 1960 für den Betrachter lebendig.

Im Mai 2012 übergab Elke Müller (geboren 1943) dem Historischen Museum Bremerhaven den umfangreichen Nachlass ihrer Mutter Elfriede Koch. Hierzu zählt unter anderem eine anschauliche Sammlung historischer Spielzeuge aus dem Besitz der Bremerhavener Familien Koch und Müller. Die zum Teil handgefertigten und über drei Generationen zwischen 1925 und 1975 verwendeten Spielzeuge gewähren den Besucherinnen und Besuchern einen spannenden und anregenden Einblick in vergangene Kindheitswelten. Dazu gehören funktionstüchtige Miniatur-Waschbretter und -Nähmaschinen ebenso wie bunte Quartettspiele und weiße Margarinefiguren. Ergänzend wird Kinderkleidung der Stifterin Elke Müller aus den späten 1940er Jahren ausgestellt.

Insgesamt konnte das Historische Museum Bremerhaven im Jahr 2012 bisher rund 1300 Neuzugänge verzeichnen. Nicht jedes interessante Objekt kann jedoch ständig ausgestellt werden, lediglich 20 Prozent der Sammlung des Historischen Museums Bremerhaven finden in der Dauerausstellung Platz. Viele Objekte werden daher in themenbezogenen Sonderausstellungen präsentiert. Ausgewählte Objekte aus aktuellen Stiftungen zeigt das Museum jedoch regelmäßig in den wechselnden Präsentationen der Neuzugangsvitrinen im Erdgeschoss.

Die kleine Ausstellung im Erdgeschoss des Museums steht den Besucherinnen und Besuchern ab sofort von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr offen.

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Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/buergerservice/aemter-einrichtungen/stadtverwaltung/historisches-museum-bremerhaven/historische-ansichtskarten-dokumente-und-spielzeuge-das-historische-museum.53455.html
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